Auf Grund der Veränderung des Telefonierverhaltens oder weil die Handyrechnung beim bisherigen Anbieter stets zu hoch war, ist es manchmal nötig, den Handyanbieter zu wechseln. Doch ganz egal, ob man zu einem anderen, günstigeren Vertrag oder zu Prepaid übergeht, stört eins meist sehr: Die neue Handynummer. Gerade hatte man sich die alte Nummer gut eingeprägt, alle Freunde haben sie gespeichert, Versicherungen und andere Behörden kennen sie und der nette Mann, den sie erst kürzlich kennen gelernt haben, kann sie nur unter dieser Nummer erreichen.
Doch alles kein Problem, da heute bei jedem Anbieter eine Rufnummermitnahme möglich ist. Wer davon profitieren möchte, muss seinen alten Vertrag bereits gekündigt haben, damit die Portierung (Rufnummermitnahme) in Gang tritt. Den Antrag dazu darf man frühestens 123 Tage vor Vertragsende und maximal 15 oder 30 nach Vertragsende stellen. Hatten Sie vorher einen Prepaid-Vertrag, ist anstelle einer Vertragskündigung teils auch eine Verzichtserklärung notwendig. Bei vielen Anbietern kostet die Rufnummermitnahme beim alten oder neuen Anbieter Geld, was immer noch viele von der Portierung abhält. Doch einige Anbieter bieten die Rufnummermitnahme mittlerweile kostenlos an oder legen sogar noch eine Gutschrift drauf, wie zum Beispiel o2. Das freut den Handybesitzer natürlich, sodass die Entscheidung dafür, seine bisherige Rufnummer zu behalten, leicht fällt und man somit auch beim neuen Anbieter gleich wieder für jeden, wie den netten Mann, den man gerade erst kennen gelernt hatte, erreichbar ist.