Anlagemöglichkeiten gibt es viele. Eine der bekanntesten ist das Festgeld. Doch was versteckt sich hinter diesem Begriff?

Bei Festgeld legt man sein Geld bei einer Bank an und erhält dafür Zinsen. In diesem Sinne unterscheidet es sich nicht von einem Sparbuch oder Tagesgeld. Der wichtige Unterschied ist, dass bei Festgeld eine feste Laufzeit, daher der Name, vereinbart wird. Typische Laufzeiten sind ein bis fünf Jahre. Eine Neuanlage einschließlich der Zinsen zu dem dann gültigen Zinssatz ist möglich.

Zinsen und Inflation

Die Zinsen für die Festgeldanlage werden entweder jedes Jahr oder am Ende der Laufzeit ausgezahlt. Im zweiten Fall sind die Zinsen geringfügig höher, da auf den Zinseszinseffekt zugunsten der Bank verzichtet wird.

Hauptsächlich richtet sich die Höhe der Zinsen allerdings nach der Dauer der Anlage, was auch ein Vergleich wie auf http://www.tagesgeldvergleich.net/tagesgeldvergleich/festgeld.html zeigt. Kurzfristige Festgeldanlagen – bis etwa zwei Jahre – liegen mit den Zinsen meist unter der Inflationsrate. Je länger die Anlagedauer ist, desto höher werden die Zinsen und können das Doppelte der aktuellen Inflationsrate erreichen.
Die genaue Zinshöhe kann dabei zwischen den einzelnen Banken stark schwanken, ein Vergleich ist hier relativ schnell und einfach gemacht, kann aber Unterschiede bis zu einem Prozent aufdecken.

Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass eine steigende Inflationsrate die relativ schmale Gewinnspanne aufzehren und sogar übersteigen kann, da der Zinssatz nicht veränderbar und das Festgeldkonto nicht kündbar ist.

Die Einlagensicherung

EuroscheineFestgelder gehören zu den sichersten Anlagen überhaupt. Die Bank ist unbedingt verpflichtet, den vereinbarten Betrag auszuzahlen. Im Falle einer Bankenpleite tritt die gesetzliche Einlagensicherung an Stelle der Bank. Bei Banken mit Hauptsitz in Deutschland beträgt die abgesicherte Summe ab dem 31. Dezember 2010 100.000€. Die meisten europäischen Länder haben diese Obergrenze, einige weichen jedoch sowohl nach oben als auch unten ab. Auch britische Banken sichern seit 2011 die Einlagen deutscher Kunden in etwa zu 100.000 Euro ab (85.000 britische Pfund – Wechselkurs beachten). Das bei Anlegern so beliebte Festgeldangebot der Bank of Scotland, dessen Konditionen auf http://www.tagesgeld-vergleich.net/bank-of-scotland-festgeld.html nachgelesen werden können, kann daher zum Beispiel bis zu dieser Sicherungsgrenze uneingeschränkt empfohlen werden.
Zusätzlich gibt es neben der staatlichen Garantie noch die freiwilligen Einlagensicherungen der jeweiligen Bankengruppen mit höheren Grenzen. Nicht alle Banken sind aber Mitglied einer solchen freiwilligen Einlagensicherung.

Steuern

Zinserträge aus Festgeldanlagen unterliegen der Abgeltungsteuer. Davon befreien kann sich, wer vom Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung erhält oder einen Freistellungsauftrag erteilt. Die gesetzlichen Freibeträge sind hier unbedingt zu beachten.